Der Eifeldom -Bau-

Der Eifeldom

Eines der Wahrzeichen Kalterherberg’s ist wohl unumstritten der „Eifeldom“ . 1898 im neuromanischen Stil erbaut, ist er auch heute noch schon von weitem bei der Anfahrt auf Kalterherberg zu sehen. Unter Pfarrer Arnoldy wurde nach ca. 3 jähriger Bauzeit der „Eifeldom“ am 14. Juli 1901 durch den Kölner Weihbischof Dr. Antonius Fischer eingeweiht.

Bis zum Jahre 1898 diente die 1767 erbaute Pfarrkirche dem Gottesdienst. Da diese mit ihren 19 x 10m Grundmassen dem Andrang der Kalterherberger (seinerzeit ca. 1100) zum Gottesdienst nicht mehr ausreichte, wurde bereits im Jahre 1866 durch Pfarrer Hermkes ein Fonds zum Neubau der Kirche eingerichtet.

Der Neubau sollte entsprechend einem Kostenvoranschlag rund 112600 Mark kosten. Im Baufonds befanden sich 1898 insgesamt 92.000 Mark. Der noch aufzubringende Rest wurde durch eine Hauskollekte ungefähr getilgt.

Gebaut wurde der Dom vom Bauunternehmer Dohmen aus Heimbach nach den Plänen des Kölner Architekten Theodor Kremer.

Die Steine des Doms wurden an der Richelsley aus einem Steinbruch geholt, welcher durch die Zivilgemeinde unentgeltlich überlassen wurde.

1902 wurde im Dom das Missionskreuz angebracht sowie die Rosenkranzfenster eingebaut.

1903 schenkten die Geschwister Moll zum Andenken an Ihre verstorbenen Eltern der Kirche den Maria-Hilf-Altar. Ebenso wurde 1903 der neue Kreuzweg in der Kirche errichtet.

Nach und nach erhielt die Kirche: 3 neue Glocken, eine neue Orgel aus der Werkstatt Breuer in Zülpich, ein neues Chorgestühl sowie eine Heizungsanlage.

Unter Pastor Lambertz erhielt die Kirche ihre Ausmalung durch August Degen jr. Aus Mönchengladbach.

 

Zurück zur Übersicht